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Vogel-Monitoring in Rheinland-Pfalz - Mitarbeit erwünscht

Gerade von den häufigen Arten - wie hier der Mönchsgrasmücke - ist es schwierig belastbare Bestandstrends zu ermitteln (Foto: M. Schmolz)

Über den Schwund der Artenvielfalt und über die Rückgänge der Bestände vieler Vogelarten wird derzeit viel berichtet. Für viele Beobachterinnen und Beobachter vor Ort ist dies leider täglich festzustellende Realität. Dennoch werden diese Entwicklungen von motivierter Seite gerne klein geredet oder gar gänzlich geleugnet. Und leider fehlen in der Diskussion dann tatsächlich oft die belastbaren Daten – gerade wenn es um die sogenannten Allerweltsarten geht.

BUND und GNOR laden zu Exkursion zu Wasservögeln

Die Tafelente ist regelmäßig im Silbersegebiet zu beobachten (Foto: M. Schmolz)

Der Silbersee und der Roxheimer Altrhein gehören zweifelsohne zu den herausragenden Überwinterungsgebieten für Wasservögel in Rheinland-Pfalz. Beeindruckend sind die großen Mengen an Gänsen, Enten, Blässhühnern und Tauchern, die das Gebiet im Herbst und Winter bevölkern. Es gibt auch immer wieder seltene Gäste – wie zum Beispiel Samtenten oder Zwergsäger – zu bestaunen.

„Einsam und verlassen“: Jungvögel in Not?

Junge Amsel. Sie wartet geduldig, bis sie wieder von den Eltern gefüttert wird (Foto: M. Schmolz)

Junge Amsel. Sie wartet geduldig, bis sie wieder von den Eltern gefüttert wird (Foto: M. Schmolz)

In diesen Tagen klingeln die „Sorgentelefone“ der Naturschutzverbände besonders oft: Tierliebe Mitbürger sammeln scheinbar „völlig hilflose“ Jungvögel auf und mutmaßen, sie seien aus dem Nest gefallen. Doch dieser Schluss ist in den allermeisten Fällen falsch. Naturschützer bitten deshalb eindringlich: Jungvögel nie mitnehmen, sondern höchstens an einen geschützten Platz setzen.

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